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Anna Rö fühlt sich aufgeregt – hier: auf der Bühne

designt die Börbenstriet

Alle Augen auf MICH?! Jetzt bloß nicht patzen! Durchatmen… vooooorsichtig laufen und bloß nicht stolpern…dabei lächeln…hihi… Hoffentlich hört man mich gleich, wenn ich was durchs Micro sage. Und schööön langsam sprechen. Keine blöden Witze, über die eh keiner lacht. Weiß ich meinen Text?

Ach du liebe Zeit… ich habe den Text vergessen… Nein! Ich kann das! Ich kenne den Text! Konzentrier dich, Anna! Zum Glück: ein bekanntes Gesicht… meine Mam strahlt mich an – mein teuester Fan. Kurze Erleichterung. Es geht los. Ich stehe vorm Micro, alle Augen auf mich und der Schlagzeuger zählt ein. Jetzt liegt es an mir. Gott sei Dank: Der erste Ton sitzt… yessss! Ich feiere innerlich. Plötzlich ist die Aufregung wie weggeblasen. Es macht einfach nur noch Spaß. Scheinbar auch dem Publikum. Jetzt bin ich angekommen.

Diese und noch 1000 mehr Gedanken schießen mir durch den Kopf – kurz bevor es auf die Bühne geht. Wenn alle Augen auf mich gerichtet sind, steigt der Adrenalin-Pegel gefühlt bis ins Unermessliche. Das wird jeder kennen, der öfter mal im Mittelpunkt steht. Sei es auf einer Bühne, am Rednerpult bei einem Vortrag, bei der Unternehmenspräsentation oder oder oder. Falls du jetzt denkst: „Wo ist das Problem?! Ich bin da immer völlig entspannt!“… verrate mir bitte dein Geheimnis! 😉 

An mein erstes Mal auf der Bühne kann ich mich noch gut erinnern. Ich war ungefähr 14 Jahre alt. Oh ha… das ist schon 19 Jahre her ** man bin ich alt **. Damals noch in der Schulband. Meine beste Freundin war an meiner Seite. Wir haben „Falling“ von Alicia Keys, „Stand By Me“ und „Bilder von dir“ gesungen. Danke an dieser Stelle an alle, die applaudiert haben. Mittlerweile weiß ich, was ich euren Ohren angetan habe. Doch der Applaus und der Zuspruch haben mich motiviert, weiterzumachen und nicht zu zweifeln oder aufzugeben. Ich glaube, da ist auch was ganz Passables bei rum gekommen. 😀

Mittlerweile habe ich einige erste Male hinter mir. Und obwohl man eine gewisse Routine entwickelt hat, ist es immer wieder aufregend, dort oben zu stehen, zu singen, was das Zeug hält und irgendwann alles um sich herum zu vergessen.

Für mich immer wieder einer der schönsten Momente. Vor allem, wenn das, was ich fühle, auch beim Publikum ankommt. Und ein bisschen Lampenfieber gehört doch irgendwie dazu, oder nicht?! 🙂

Erinnerst du dich noch an dein erstes Mal im Mittelpunkt?

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Lara

Respekt!! So problemlos vor Publikum! Ich war ja selbst mal ne kleine „Rampensau“, als Kind kennt man ja keine Scham. Mit 5 oder 6 Jahren hab ich mal in einem Kaufhaus „gemodelt“. Zur seelischen Unterstützung hatte ich meinen Bruder auf dem Laufsteg dabei … und meinen Teddy.

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Kirsten

Ich kann das gar nicht. Ich hab‘ mal im Studium ein Referat gehalten. In einem riesigen Hörsaal vor 80 Kommilitonen. Hinterher wusste ich nicht mal, ob ich in vollständigen Sätzen gesprochen habe… 😀

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Ulli

Ich habe dich das erste Mal vor ein paar Jahren im Brauhaus in Hannover auf der Bühne erlebt. Ich hab‘ mich mal zum Karaoke überreden lassen. Peinlich!! Die anderen haben sich köstlich amüsiert. Das mache ich nie wieder!!

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Sabine

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